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Die schönsten Begleiter zur Zigarre

13. November 2020
Sie erleichtern einem den Genuss – oder verschönern ihn sogar: Zigarren-Accessoires. Die einen überzeugen vor allem mit ihrer praktischen Handhabung, andere verschönern den Genuss zusätzlich mit einem edlen, ansprechenden Design. Nicht alle Accessoires sind aber gleich nützlich, wobei einige wiederum unverzichtbar sind.

Eine Zigarre geniesst man am schönsten in der passenden Atmosphäre. Dafür bieten sich die zahlreichen Raucher-Lounges in der Schweiz an, in denen sich Zigarrenliebhaber treffen, geniessen und sich austauschen können, in ansprechender Umgebung und kompetent beraten. Andere aber geniessen lieber zu Hause, gönnen sich vielleicht am Abend oder Wochenende gerne alleine oder mit Freunden eine Zigarre in den eigenen vier Wänden. Oder sie möchten auch auf Reisen nicht auf den edlen Genuss verzichten. Ob für zuhause oder unterwegs, Zigarren-­Accessoires erleichtern einem den Genuss auf unterschiedlichste Weise.

Die schönsten Begleiter zur Zigarre

Humidor: Damit die Zigarre genussreif bleibt

Wer regelmässig eine Zigarre zuhause geniessen möchte, für den ist ein Humidor praktisch unverzichtbar. Denn: Zigarren trocknen ohne genügend Feuchtigkeit schnell aus und verlieren an Aroma. Deshalb müssen sie richtig gelagert werden, zum Beispiel im Humidor. Humidore gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, betreffend Grösse, Ausstattung und Beschaffenheit. Meist sind sie aus Holz gefertigt, oft aus spanischem Zedernholz. Allgemein sind Humidore – gleich wie die Zigarren – meist selbst bereits eigene kleine Kunstwerke. So finden sich auch Humidore mit speziellen, ­unterschiedlich aufwendigen Verzierungen, in den verschiedensten Farben lackiert, mit besonderen Materialien versehen oder dann Humidore aus Stahl und sogar Plexi­glas.

Noch vor dem Aussehen sollte aber die Funktionalität stehen. Denn das schönste Design nützt nichts, wenn im Humidor die Zigarren zu trocken oder zu feucht lagern. Wichtig ist einerseits der Aufbau: Je grösser ein Humidor ist, desto einfacher ist es, die richtige Feuchtigkeit zu halten. Gleichzeitig muss die feuchte Luft aber auch zirkulieren können, dafür sind beispielsweise Einsätze beziehungsweise Tablare im Humidor nützlich. Und natürlich gehören auch Befeuchter – ob elektronisch oder in Form eines Schwamms oder Bimssteins – sowie vielleicht sogar ein Hydrometer zur Messung der Luftfeuchtigkeit dazu. Wer oft auf Reisen ist, für den könnte sich zusätzlich ein Reisehumidor anbieten. Diese sind oft aus Kunststoff oder Alu und besonders stabil. In diesen können Zigarren gut vier bis fünf Wochen mitreisen.

Zu beachten:

  • Zuerst kommt die Funktionalität, dann das Design!
  • Achtung vor einigen Hölzern: Zigarren nehmen Fremdaromen auf, deshalb unbedingt auf geruchsneutrale Holzarten wie Okoumé oder Spanische Zeder setzen.
  • Ein Stück Zedernholz als Beigabe im Reise-­Humidor dient als zusätzlicher Feuchtigkeits­puffer.
Die schönsten Begleiter zur Zigarre

Tubo oder Zigarrenetui: Für die kurze Reise

Wer nur für den Abend eine Zigarre von zuhause mitnehmen möchte oder einzig ein paar wenige Tage unterwegs ist, der kann anstelle eines Reisehumidors auch auf einen Tubo oder das Zigarrenetui setzen. Erstere sind kleine, praktisch luftdichte zylinderförmige Behälter aus Aluminium und verhindern das Austrocknen von Zigarren mindestens für kurze Zeit. Solche Tubos – oft im Design der Zigarrenmarken – sind im Tabakfachgeschäft erhältlich und werden manchmal auch gleich zur Zigarre mitgereicht. Daneben gibt es natürlich auch die aufwendigeren Varianten, zum Beispiel von Brizard & Co. wahlweise aus Rosen-, Walnuss-, Wenge- oder Zebraholz.

Wer mehr als eine Zigarre mitnimmt, setzt für den Transport am besten auf ein Zigarrenetui. Oft bieten sie Platz für zwei bis vier Zigarren mit entsprechender Unterteilung innerhalb des Etuis. Dabei können die Etuis aus Leder, Metall oder oft auch aus Holz gefertigt sein und bieten von individuell, aufwendig verziert bis schlicht und elegant eine grosse Bandbreite bezüglich des Design. Besonders praktisch sind gleich ganze Geniessersets, bei denen vielleicht noch ein Cutter und ein Feuerzeug mit im Etui vorhanden sind. Beim Kauf von Tubos oder Etuis unbedingt auf das richtige Format achten, damit die Zigarre anschliessend auch wirklich Platz findet, auch wenn es eine Double Corona ist.

Zu beachten:

  • Beim Kauf eines Tubos oder Etuis immer die bevorzugte Zigarrengrösse beachten, damit sich der Behälter auch wirklich schliessen lässt.
  • Zigarren nicht länger als ein paar Tage im Tubo oder Etui aufbewahren.
  • Fragen Sie beim Kauf einer Zigarre doch nach einem Tubo? Oft bieten Hersteller zu ihren Zigarren günstige, passende Varianten.

Bohrer, Cutter oder Schere: Für den perfekten Schnitt

Kein Zigarrengenuss, ohne Bohrer, Cutter oder Schere. Auch hier gibt es von der günstigen, zweckmässigen Lösung bis hin zum aufwendig gestalteten Accessoire aus bestem Material ein breites Angebot. Das Allerwichtigste, vor allem bei Cutter und Schere, ist jedoch nicht das Design, sondern die scharfen Klingen für den sauberen Schnitt, ohne dass die Zigarre beschädigt wird. Bei Cuttern beispielsweise schneiden Modelle mit Doppelklinge meist etwas sauberer als die Guillotinen-Modelle. V-Cutter wiederum, die eine V-förmige Kerbe in den Zigarrenkopf schneiden, eignen sich vor allem für breite, flache Zigarrenköpfe. Scheren können besonders elegant aussehen und lassen sich einfach nachschleifen, nur für unterwegs sind sie eher umständlich.

Wer oft auf Reisen ist, für den könnte sich auch ein Zigarrenbohrer eignen. Mit diesen lässt sich von oben her einfach ein Loch in den Zigarrenkopf schneiden. Dabei sollte man nach dem Bohren den Tabakausschnitt automatisch mit herausheben oder diesen zumindest einfach entnehmen können. Solche Zigarrenbohrer werden oft beispielsweise in Kombination mit einem Feuerzeug oder dann als Schlüsselanhänger angeboten, sie eignen sich aber für dickere Zigarren nur bedingt, da das Loch oft zu klein ist und die Zigarre dadurch bitter schmeckt.

Zu beachten:

  • Auch beim Kauf von Cutter, Schere, Bohrer und Co. auf sein bevorzugtes Zigarrenformat achten – hier lohnt sich eine Beratung.
  • Vermeintlich stumpfe Klingen auf keinen Fall selbst z.B. mit dem Daumen testen, sondern von einem Fachhändler prüfen und bei Bedarf nachschleifen lassen.
  • Vor allem Cutter sollten auch gut in der Hand liegen, deshalb von Vorteil im Tabakfachgeschäft einige ausprobieren und vergleichen.

Feuerzeug: Genuss entflammen

Feuerzeuge gehören sicherlich zu den bekanntesten Accessoires, nicht nur für Zigarrenraucher. Richtiggehende Klassiker sind schön gestaltete Benzinfeuerzeuge, die sich zum Anzünden der Zigarren aufgrund der drohenden Geruchsübertragung jedoch nur bedingt eignen. Ebenso elegant jedoch geruchsneutral sind nachfüllbare Gasfeuerzeuge. Wer im Freien unter­wegs ist, für den empfiehlt sich vielleicht ein Jetflame-Feuerzeug, auch Sturmfeuerzeug genannt. Und besonders viel Komfort bietet das Zigarren-Feuerzeug, das extra auf die Bedürfnisse der Zigarrenraucher abgestimmt ist. Im Grundsatz funktioniert dieses wie jedes andere Feuerzeug auch, nur dass hier zwei oder mehr Flammen nebeneinander austreten. Dadurch wird die Flamme viel breiter und das Rotieren der Zigarre während des Anzündens ist kaum mehr nötig.

Im Design bieten Feuerzeuge eine riesige Auswahl an Formen und Materialien. Zu den bekanntesten Feuerzeugproduzenten überhaupt gehört der französische Luxus-Accessoire-Hersteller S.T. Dupont, dessen Feuerzeuge sich teilweise wie Schmuckstücke präsentieren und auch den entsprechenden Wert haben. Ebenfalls kleine Schmuckstücke sind die Feuerzeuge von Zippo oder Davidoff – echte Accessoires für sie und ihn.

Zu beachten:

  • Nicht nur Benzinfeuerzeuge, auch herkömmliche Streichhölzer eignen sich aufgrund der Geruchsübertragung nur bedingt zum Zigar­ren-Anzünden.
  • Feuerzeuge, vor allem ab einer gewissen Preisklasse, sind eine Investition fürs Leben und lassen sich im Notfall auch reparieren.
  • Beim Anzünden die Zigarre wenn möglich nicht direkt in die Flamme halten, da zu grosse Hitze die ätherischen Öle der Zigarre verbrennen. Besondes gross ist die Gefahr bei Jetflame-Feuerzeugen mit extra heisser Flamme.
Die schönsten Begleiter zur Zigarre

Aschenbecher: Damit alles im Rahmen bleibt

Für Zigarrenraucher reichen nicht einfach normale Aschenbecher, da muss man sich schon einen Zigarren-Aschenbecher anschaffen. Solche verfügen zum einen über eine grössere Auffangschale. Zum anderen haben sie auch eine entsprechende Ablagefläche, auf der die Zigarre zwischendurch beiseite gelegt werden kann. Bei der Auswahl eines Aschenbechers sollte man sich gut überlegen, wie man den Genuss zelebriert. Ist man meist alleine am Rauchen, reicht ein kleinerer Aschenbecher, vielleicht sogar mit nur einer Ablagefläche. Wer gerne mit Freunden geniesst, sollte auch das Volumen des Aschers entsprechend wählen, damit man sich nicht in die Quere kommt.

Vom Design her könnte man den Aschenbecher vielleicht sogar auf die eigene Inneneinrichtung abstimmen, schliesslich nimmt er oft einen zentralen Platz ein und bleibt meist auch auf dem Tisch oder Gestell ausgestellt stehen. Dabei sind der Gestaltungslust fast keine Grenzen gesetzt. Günstigere Modelle sind oft aus Glas oder Metall, während im teureren Preissegment auch Porzellan, Keramik oder sogar Kristall und Edelmetalle zum Einsatz kommen. Übrigens: Eine Alter­native zu einem Zigarrenaschenbecher kann auch eine Zigarrenbank sein. Darauf lässt sich die ­Zigarre bequem platzieren und für die Asche ein normaler Aschenbecher verwenden.

Zu beachten:

  • Der Zigarrenascher sollte auf das Rauchverhalten abgestimmt sein, damit man sich mit allfälligen Mitrauchern nicht in die Quere kommt.
  • Zigarren am Schluss wie eine Zigarette auszudrücken ist unter Aficionados verpönt. Vielmehr sollte man sie im Zigarrenaschenbecher in Ruhe ausglühen lassen.
  • Für unterwegs gibt es auch praktische ausklappbare Ascher mit integriertem Halter.

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